wohindamit.de – warum gibt es uns überhaupt ?

Herzlich Willkommen bei wohindamit.de!

Wir freuen uns Ihnen mit unserer Seite bei Ihren Fragen rund um die Themen Abfall und Umwelt behilflich sein zu können. Vor allem unsere Datenbank »Wohin mit dem Müll?«, die der Seite den Namen gibt, legen wir Ihnen ans Herz. Unsere kostenlose Verschenkbörse, bei der Sie noch gut erhaltenen Gegenstände zum Verschenken anbieten können, hilft Ihnen Abfall zu vermeiden und somit einen kleinen Beitrag zu mehr Umweltgerechtigkeit zu leisten. Das macht ein tolles Gefühl, glauben Sie mir.

Was hat uns zum Aufbau von wohindamit.de bewegt?

Durch unsere bisherige Zusammenarbeit mit Abfallberaterinnen und Abfallberatern sind wir sehr viel achtsamer und sensibler geworden, was unseren persönlichen Umgang mit Abfällen aller Art angeht. Dabei steht es laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach mit der Bereitschaft zum Trennen des Hausmülls und dem Umweltbewusstsein der deutschen Bevölkerung gar nicht so schlecht. 91% der Befragten gaben an, ihren Müll zu trennen und rund 61% äußerten großes Interesse am Umweltschutz. Auch die Krone des Umweltschutz, was den Umgang mit Abfall angeht, die Abfallvermeidung wird als sehr wichtig eingestuft.

Wie sieht es aber in Wirklichkeit aus?

Die Realität zeigt ein anderes Bild. Denn 41% der Sortierwilligen gaben an, es gar nicht allzu genau mit der richtigen Trennung zu nehmen. Viele sind mit dem komplizierten System einfach überfordert und wissen nicht wirklich, wohin etwas gehört. Das Abfalltrennen wird zum Ratespiel ohne Gewinner. Verlierer ist unsere Umwelt. Auch nach der Einführung der Wertstofftonne (erweiterte Gelbe Tonne), in verschiedenen Regionen unseres Landes, wissen viele noch nicht genau wohin welcher Abfall gehört. Denn es gibt zahlreiche verschiedene Sammelsysteme, in manchen Städten sogar bis zu zwölf. Das verlangt ein entsprechendes Maß an Kenntnissen, aber vor allem auch eine große Bereitschaft zum umweltbewussten Handeln. Und dies zu erreichen erscheint mit unserem Lebensstil nicht ganz so einfach zu sein.

Was können wir für unsere Umwelt tun?

Wir, von wohindamit.de haben uns hinterfragt, nachgedacht, und auch unser persönliches Handeln einmal mit Distanz betrachtet. Dabei stellten wir fest, dass wir auf der einen Seite mit unserem Konsumverhalten Teil des Abfallproblems aber auf der anderen Seite, durch das Trennen unserer Abfälle auch Teil der Lösung sind. Und wie können wir mit unseren Fähigkeiten und unserem Wissen dazu beitragen, das noch viel mehr Menschen aufmerksamer werden und aktiv werden wollen vom Einkauf bis zum »Rest-Abfall«.

Geburt von wohindamit.de

Das brachte uns auf die Idee von wohindamit.de. Eine Datenbank! Bundesweit über einen Zugang! Nur mit der Eingabe von Postleitzahl und den zu entsorgenden Stoff! Wir haben eines der teuersten und kompliziertesten Abfallsysteme der Welt. Dennoch gibt es nach unserer Recherche zu diesem Thema bisher noch keine einfache und übersichtliche Webseite im Netz. Und schon gar keine einheitliche Datenbank. Zurückblickend auf unsere Zusammenarbeit mit vielen Städten wissen wir, dass bereits ein erheblicher Aufwand betrieben wurde, die Menschen über die Entsorgungssysteme zu informieren und auf dem Laufenden zu halten. Der Erfolg ist allerdings nicht wirklich zufriedenstellend. Die Abfallberater und Abfallberaterinnen berichten uns von nicht wenigen Anrufern mit Fragen zum richtigen Trennen des Mülls. Oft verlaufen diese Gespräche in aufgeheizter Stimmung, da die Bürger auf das doch komplizierte System mit fortwährenden Änderungen überfordert, gereizt und so manches Mal auch trotzig reagieren.

Da die Entsorgungssysteme in den Städten nicht durchgehend einheitlich sind »kämpft jede Stadt ihren eigenen Kampf« mit den immer wenigen zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln. Mit mehr oder weniger Erfolg. Über »wohindamit.de« gibt es nun die Möglichkeit, die Informationen zu vereinheitlichen und zu kanalisieren, um so wesentlich erfolgreicher zu sein.

www.wohindamit.de
Ein bundesweit einheitlicher Zugang zum Thema Abfalltrennung und -entsorgung.
Einfach, schnell und direkt. Eine Brücke zwischen Bürger und Abfallberatung.

  • Abfalldatenbank »Wohin damit!«
  • Verschenkbörse
  • Informationen, Links, nützliche Tipps

Unsere Ziele:

  • das schon vorhandene Informationsangebot der Abfallberatungen zu ergänzen und zu vervollständigen (stadtspezifisch)
  • die speziellen, stadteigenen Seiten leichter und direkter zugänglich zu machen
  • mit interessanten Artikeln auf die Themen Abfall und Umwelt aufmerksam machen und Lust zu wecken, mit kleinen Schritten Abfall richtig zu trennen oder eben gar nicht erst entstehen zu lassen
  • mit Aktionen und Kampagnen eine Marke von großer Bekanntheit und Akzeptanz zu erreichen, um unseren Beitrag für die Umwelt zu leisten.

Weniger Müll – mehr Umwelt!

Die Natur geht sehr sparsam und effizient mit ihren Ressourcen um. Aus organischen und tierischen Abfällen wird natürlicher Dünger oder Nahrung. Ein geschlossener Kreislauf. Ganz anders haben wir Menschen unser Leben eingerichtet. Recht kurzsichtig sind wir ins Industriezeitalter gestartet und haben uns um Nachhaltigkeit keine Gedanken gemacht. Durch die immer stärker werdende Technisierung belasten wir die Umwelt gleich mehrmals. Wir beuten ihre Rohstoffe aus und produzieren immer mehr Müll. Auch wenn ein Umdenken begonnen hat, so ist es sicher noch ein weiter Weg bis es uns Menschen gelingt, nur soviel zu produzieren, wie wir auch wirklich brauchen. Sicherlich gehen an diesem Punkt die Meinungen auseinander. Es wird wohl noch lange Zeit Abfall erzeugt werden. Denn die Abfallwirtschaft ist mit den Jahren ein erheblicher Wirtschaftsfaktor geworden, mit dem sich gutes Geld verdienen lässt. Wir haben nichts dagegen, solange das Konzept der »Kreislaufwirtschaft«, welches versucht die industriellen Stoffströme mit dem ökologischen Gesamtsystem nachhaltig so in Einklang zu bringen, dass die natürlichen Kreisläufe nicht gestört werden, wirklich angewandt wird. Da sehen wir noch großen Bedarf zu handeln. Mit unseren Artikeln wollen wir ein wenig dazu beitragen sich seines eigenen Handelns in der Gesellschaft bewusst zu machen. Denn eine Änderung der Lebensgewohnheiten für eine nachhaltige Zukunft, die den ökonomischen, ökologischen und sozialen Anforderungen unseres Zusammenlebens in gleicher Weise gerecht wird, setzt unserer Meinung nach einen tiefgreifenden Wandel von Wertvorstellungen und Lebensstilen voraus.